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Pflegepläne

Ein Pflegeplan für ein besonders geschütztes Gebiet und dessen Schutzzone (nachfolgend nur Pflegeplan genannt) ist in § 38 Abs. 1 des Natur- und Landschaftsschutzgesetzes Nr. 114/1992 GBl. wie folgt definiert: „Der Pflegeplan ist ein fachliches konzeptionelles Dokument des Naturschutzes, welches auf Grundlage von Angaben zu der bisherigen Entwicklung und dem gegenwärtigen Zustandes des besonders geschützten Gebietes Maßnahmen vorschlägt. Diese haben zum Ziel die Erhaltung oder Verbesserung des Zustandes geschützter Arten oder Lebensräume in besonders geschützten Gebieten, sowie mittels Schutz- oder Pufferzonen diese Gebiete vor ungünstigen Einflüssen aus der Umgebung zu schützen.“

Pflegepläne bilden die Grundlage für andere Planungsdokumente und die Entscheidungsfindung der Naturschutzbehörden. Für natürliche und juristische Personen sind sie nicht verbindlich. Pflegepläne werden von Behörden erstellt, die für die Ausweisung besonders geschützter Gebiete zuständig sind. Aus diesem Grund ist das Umweltministerium mittels der AOPK ČR für die Erstellung der Pflegepläne für Landschaftsschutzgebiete (LSG), Nationale Naturschutzgebiete und Nationale Naturdenkmäler zuständig. Pflegepläne für besonders geschützte kleinflächige Gebiete der Kategorien Naturschutzgebiet und Naturdenkmal innerhalb einer LSG erarbeiten LSG-Verwaltungen. Zu finden sind die Details bezüglich des Inhalts der Pflegepläne für einzelne Schutzgebietskategorien in der Verordnung des Umweltministerium n. 395/1992 und die weiter ausgeführten methodischen Anweisungen des Umweltministeriums (im Anzeiger des Umweltministeriums).

Das Verhandlungsverfahren der Pflegepläne ist im § 38 des Naturschutzgesetzes festgelegt. Auf den Internetseiten der öffentlichen Verwaltung und auf Informationstafeln der Gemeinden wird darüber informiert, wo die Pflegepläne nach zu lesen sind. Eine Verabschiedung des Pflegeplans durch die Naturschutzbehörde erfolgt erst nach einer Beratung und nachdem alle protokollarischen Vorbehalte seitens der Eigentümer, Gemeinden und Bezirke ausgeräumt wurden. Die Pflegepläne werden meistens für 10 bis 15 Jahre verabschiedet, deren Umsetzung obliegt den Naturschutzbehörden.

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